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TAUSEND ZEILEN
TAUSEND ZEILEN

Deutschland 2022, 93 Minuten

Regie: Michael 'Bully' Herbig. Mit: Elyas M'Barek, Jonas Nay, Michael Ostrowski

Empfohlen ab 14 Jahren

Eintrittspreis: 6,– €

Unterrichtsfächer:
DEUTSCH | MEDIEN | PHILOSOPHIE, ETHIK

Mediensatire, die auf dem Skandal um den Journalisten Claas Relotius basiert.

Wie macht der Kollege das bloß? Der freie Journalist Juan Romero kann nur noch staunen. Beim angesehenen Nachrichtenmagazin Chronik gilt der Reporter Lars Bogenius als Schreibgenie, seine Geschichten aus aller Welt sind immer etwas spektakulärer und "griffiger" als die der anderen. Aber sind sie auch wahr? Nach einigem Nachforschen stößt Romero, von der Chefetage zum "Zulieferer" für Bogenius degradiert, auf Ungereimtheiten. Rechte US-Milizen, die an der mexikanischen Grenze auf Flüchtende schießen? Ein Kind, mit dessen harmlosem Graffiti der Syrienkrieg begann? Immer wieder fehlen wichtige Details, vermeintliche Zeugen können sich an keine Begegnung mit Bogenius erinnern. Oder verrennt er sich gerade in etwas? Voller Selbstzweifel riskiert Romero mit dem schweren Gang zu seinen Vorgesetzten seine Karriere. Tatsächlich steht er, während Bogenius weiter Journalistenpreise in Empfang nimmt, bald selbst als Lügner da.

"Der 'Fall Relotius' schürte seinerzeit das Misstrauen gegen die Medien, populistische Kräfte sahen ihre Meinung über die 'Lügenpresse# bestätigt. Schon mit der Wahl des (ebenfalls realen) Helden Juan stellt TAUSEND ZEILEN klar, dass eine unabhängige Meinungsbildung auf seriösen, faktenbasierten Journalismus angewiesen ist. In diesem Fall brachte er die Wahrheit ans Licht. Auch deshalb eignet sich der Film zur Diskussion von 'fake news', Verschwörungstheorien und Whistleblowing im digitalen Zeitalter, etwa im Politikunterricht. Dort können die Schüler/-innen auch erläutern, inwieweit die satirische Überspitzung als komödiantisches Mittel erkennbar ist oder bestimmte Meinungen über "die Medien" bestätigt. In den künstlerischen Fächern kann die ästhetische Machart noch tiefer analysiert werden. Bedient der Film nicht dieselben Mechanismen wie der Anti-Held Bogenius, indem er eine reale Geschichte flott aufbereitet? Wo liegen überhaupt die Unterschiede zwischen Journalismus und Entertainment? Schließlich hätte sich aus dem Thema, mit nur wenigen Änderungen, auch ein spannender Zeitungsthriller machen lassen." (Vision Kino)

  • Termine:
  • Dienstag 8.11.2022, 9.00 Uhr, Kino DE FRANCE
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