Deutschland 2010, 95 Minuten
Regie: Florian Cossen. Drehbuch: Mit: Jessica Schwarz, Michael Gwisdek
empfohlen ab 16 Jahren
Eintrittspreis: 5,– €
In Buenos Aires erkennt die Schwimmerin Maria ein ihr fremdes Kinderlied wieder. Obwohl sie kein Wort Spanisch spricht, erinnert sie sich an den Text und die Melodie. Sie unterbricht ihre Reise nach Chile und bleibt in der fremden Stadt. Dort taucht plötzlich ihr Vater Anton auf und beichtet der Tochter die Wahrheit um ihre tatsächliche Herkunft: Maria hat die ersten drei Jahre ihres Lebens in Argentinien gelebt, und als ihre leiblichen Eltern als Opfer der Militärdiktatur verschwanden, wurde sie von Anton, der damals in Argentinien arbeitete, und seiner Frau adoptiert und nach Deutschland gebracht. An dieser jahrelang gelebten Lüge droht das bisher so vertraute Verhältnis zwischen Vater und Tochter zu zerbrechen.
"Der auf mehreren Festivals preisgekrönte Hochschulabschlussfilm von Florian Cossen ist ein ungewöhnliches Debüt, weil es im Gegensatz zu manchen überambitionierten Erstlingswerken nicht zu viel erzählt, und weil der 31-Jährige das 'Wenige' der Handlung, die einiges in der Schwebe belässt, mit einer beachtlichen formalen Sicherheit und Feinfühligkeit inszeniert hat." (critic.de)
- Termine:
- Montag, 17. 10. 2011, 9.00 Uhr
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- Montag, 7. 11. 2011, 9.00 Uhr
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- Freitag, 25. 11. 2011, 9.00 Uhr
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