DIE VERMESSUNG DER WELT
DIE VERMESSUNG DER WELT

Deutschland/Österreich 2012, 123 Minuten

Regie: Detlev Buck. Mit: Florian David Fitz, Albrecht Abraham Schuch, Karl Markovics

empfohlen ab 16 Jahren

Verleih: Filmladen Filmverleih

"Eine historische Komödie über die Größe und Komik des Unterfangens, sein Leben einer Idee zu widmen." (Daniel Kehlmann)

Nach einem der ungewöhnlichsten historischen Romane der letzten Jahre entstand in der Regie Detlev Bucks ein ebenso ungewöhnlicher historischer Kinofilm: Als "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann 2055 erschien, fand das Buch bei Kritik und Publikum gleichermaßen begeisterte Aufnahme. Die Frankfurter Rundschau schrieb: "Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Fantasie, Kraft und Brillanz. Ein großes Buch, ein genialer Streich."

Kehlmann erzählt in seinem Roman von zwei herausragenden Wissenschaftlern des 19. Jahrhunderts. Während der Naturforscher Alexander von Humboldt in die Welt zieht, um sie zu vermessen und zu beschreiben, zieht es der Mathematiker Carl Friedrich Gauß vor, zu Hause zu bleiben und die Welt zu berechnen. Was sie verbindet, sind die Neugier und die Wissenschaft, was sie trennt, sind ihre Lebensumstände und ihre Art, die Welt zu erfahren und zu verstehen. Erst im hohen Alter treffen die beiden aufeinander, ihre beginnende Freundschaft versöhnt Gegensätze und erweckt die Neugier auf neue Entdeckungen.

Daniel Kehlmann erklärte sich sofort bereit, das Drehbuch für die Verfilmung seines Romans zu schreiben. "Bei einem Autor würde man fast erwarten, dass er sein Buch 'verteidigt'. Aber Daniel, der die Erstfassung des Drehbuchs schrieb, die von Detlev Buck und Daniel Nocke bearbeitet wurde, ging sehr uneitel mit dem eigenen Material um." (Produzent Claus Boje) "Das Schöne an der gemeinsamen Arbeit war, dass Buck und ich in so vielen Dingen die gleiche Perspektive hatten. Es ist leicht, Humboldt als Witzfigur und Gauß als tragische Gestalt oder kauzigen Unsympathen zu sehen. In Wahrheit ist keiner etwas davon. Aber ich musste keine Überzeugungsarbeit leisten, weil es auch die Sicht von Detlev war." (Daniel Kehlmann)

Detlev Buck entschloss sich, die Verfilmung des Romans in 3D zu drehen: "Die Geschichte verweigert sich einer normalen Drehbuchstruktur, weil es hier um zwei parallel verlaufende Lebensgeschichten geht. Deshalb schien es mir interessant, dem Publikum eine andere Betrachtungsweise zu ermöglichen, wobei uns das Dreidimensionale dabei gerade recht kam." (Detlev Buck)

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UNTERRICHTSMATERIAL
  • Unterrichtsmaterial des FIlmladen Filmverleih
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