LOL
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Frankreich 2008, 120 Minuten

Regie und Drehbuch: Lisa Azuelos. Mit: Sophie Marceau, Christa Theret

deutsche Fassung und französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

empfohlen ab 14 Jahren

Verleih: Luna Filmverleih

"Ein Film über die Liebe in der Zeit der Telekommunikation." (Programmkino.de)

"LOL ist ein Generationen übergreifender Film für Erwachsene und Jugendliche, weil es um das Miteinander geht, um den Dialog zwischen Kindern und Eltern." (Regisseurin Lisa Azuelos)

29 Jahre, nachdem sie mit "La Boum" eine ganze Generation von Teenagerinnen und (vor allem) Teenagern begeisterte, steht Sophie Marceau diesmal auf der anderen Seite. Sie spielt die allein erziehende Mutter Anne, die glaubt, ihr Leben mit den drei Kindern gut im Griff zu haben – besser jedenfalls als ihre eigenen Beziehungsprobleme. Das ändert sich, als Annes älteste Tochter, die 15-jährige Lola, gar nicht mehr daran denkt, mit ihren pubertären Nöten zur Mutter zu kommen und Anne immer weiter von ihrem Leben fernhält.
Dabei, und das macht Lisa Azuelos' hinreißende Generationenkomödie deutlich, unterscheiden sich die Welt der Erwachsenen und jene der Jugendlichen gar nicht so sehr voneinander: In schönen Parallelmontagen "sieht man Anne mit ihren Freunden über Beziehungen reden, über das vorgeblich 'richtige' Verhalten einer Frau, über Sex und den Konsum von Drogen. Und immer wieder sieht man dann, wie die Jugendlichen sich zwar einerseits genau so verhalten, wie sich ihre Eltern das in ihren schlimmsten Albträumen ausmalen, wie aber genau jene Eltern das selbe Verhalten an den Tag legen, das sie ihren Kindern verbieten wollen." (Programmkino.de)

Technologisch sind die Jugendlichen den Erwachsenen weit voraus – mittels SMS, E-Mail und Chatroom verbreiten sich die neuesten Nachrichten wie ein Lauffeuer. (Der Titel LOL bezieht sich das Chatroom-Kürzel "Laughing Out Loud".) Was aber nützen die Errungenschaften der Technik, wenn die Kommunikation dabei verloren geht? Anne und Lola müssen das verlorene Vertrauen wieder herstellen, indem sie wieder miteinander reden und zu ihren Gefühlen stehen.

"LOL ist also keine Fortsetzung des Teenie-Kultfilms 'La Boum', sondern ein filmisches Dokument dafür, wie sich im Zeitalter von Internet und Handy zwar die zwischenmenschlichen Kommunikations- und Umgangsformen geändert haben, die Probleme der Erwachsenen und Teenager aber dieselben geblieben sind. Wir sind immer noch einsame Einzelgänger auf der Suche nach Anerkennung, Verständnis und Liebe." (BR-online)

"Trotz seines zeitgemäßen Äußeren und der expliziten Bezugnahme auf neue technologische Entwicklungen ist LOL in seinem Herzen ein klassischer (und sehr unterhaltsamer) Mutter-Tochter-Film." (critic.de)

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