KEINE INSEL. DIE PALMERS-ENTFÜHRUNG 1977
KEINE INSEL. DIE PALMERS-ENTFÜHRUNG 1977

Österreich 2006, 90 Minuten

Regie: Alexander Binder

empfohlen ab 16 Jahren

Verleih: Filmladen Filmverleih

Thomas Gratt, Othmar Keplinger und Reinhard Pitsch, alle drei aus studentischem Milieu, kommen eher durch Zufall mit der "Bewegung 2. Juni" in Kontakt. Am Abend des 9. November 1977 entführen sie den Industriellen Walter Michael Palmers und übergeben ihn nach 100 Stunden für 31 Millionen Schilling Lösegeld an die Familie. Bald darauf werden sie gefasst, es folgen langjährige Haftstrafen. Fast 30 Jahre später sind Gratt, Keplinger und Pitsch bereit, für den Dokumentarfilm KEINE INSEL über die Entführung und ihre Hintergründe zu sprechen.

"Bruno Kreiskys trotzige Absage an die Hysterie vor Terrorismus (Österreich sei 'keine Insel') findet in den gelassen vorgetragenen Understatements des Entführungsopfers selbst eine bemerkenswerte Entsprechung. Was er zuerst nach seiner Freilassung getan habe, fragt der Reporter. Sich bei seiner Frau entschuldigt, schließlich sei er um 100 Stunden zu spät zum Abendessen gekommen. Thomas Gratt verbrachte zwölf Jahre im Gefängnis. Im Frühling 2006 hat er sich das Leben genommen." (Gunnar Landsgesell)

  • KEINE INSEL. DIE PALMERS-ENTFÜHRUNG 1977
  • KEINE INSEL. DIE PALMERS-ENTFÜHRUNG 1977
  • KEINE INSEL. DIE PALMERS-ENTFÜHRUNG 1977
UNTERRICHTSMATERIAL
  • Unterrichtsmaterial des Filmladen Filmverleihs. Autor: Christian Hißnauer
  • Download